Führungskräfteentwicklung in Lateinamerika 2024

Kundenziele
Im Jahr 2024 schloss sich das Kairos-Projekt mit der Ford Foundation zusammen, um das Lateinamerika-Programm durchzuführen. 79 Teilnehmende aus 34 Organisationen in zehn Ländern wurden dabei unterstützt. Ziel des Programms war es, Führungskräfte mit praktischen Werkzeugen auszustatten, um ihre Organisationen zu stärken und Führungswechsel effektiv zu gestalten sowie Herausforderungen auf persönlicher und organisatorischer Ebene zu begegnen. Darüber hinaus förderte es eine starke Lerngemeinschaft unter Gleichgesinnten und unterstützte so die Zusammenarbeit, den Austausch von Erkenntnissen und die gegenseitige Unterstützung in der gesamten Region.
Wichtige Highlights
- Programmstruktur: Unterteilt in vier Hauptrouten:
- Führungssprünge
- Erleichterung des Übergangs
- Das Wachstum anderer unterstützen
- Adaptive Führung
Jeder Kurs kombinierte Foren, Workshops, Führungskreise und Wahlkurse zu folgenden Themen:
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- Ausgeglichenheit und Selbstfürsorge
- Teamcoaching
- Kollektive Führung
- Teilnehmerengagement:
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- 68 % schlossen sich Peer-Netzwerken an.
- 42 % nahmen an der Reihe „Kollektive Führung“ teil.
- 34 % nahmen am Teamtraining teil.
- 28 % nahmen an Balance- und Selbstfürsorge-Sitzungen teil.
- Identifizierte Herausforderungen:
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- Organisatorisch: finanzielle Nachhaltigkeit, Teammanagement und effektive Übergänge
- Persönliches: Zeitmanagement, Burnout, Schwierigkeiten beim Delegieren und Selbstfürsorge
- Teilnehmerfeedback (Ex-post-Evaluation, 2 Monate nach Programmende):
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- Nützlichkeit: 4.3 / 5
- Vertrauen in die Moderatoren: 4.7 / 5
- Weiterempfehlungswahrscheinlichkeit: 4.1 / 5
- ReferenzenDie Teilnehmer lobten das Programm dafür, dass es Selbstvertrauen aufbaue, zur Reflexion anrege und wertvolle Instrumente zur Führungskräfteentwicklung biete.
Unsere Schlussfolgerungen und Überlegungen
Das Programm reagierte erfolgreich auf den dringenden Bedarf von BUILD-Organisationen an Führungskräfteentwicklung in Zeiten des Wandels. Die Teilnehmenden empfanden die Instrumente als zeitgemäß und relevant, und die Möglichkeit zur gegenseitigen Unterstützung erwies sich als einer der wertvollsten Aspekte des Programms. Es bekräftigte, dass Führungskräfteentwicklung am effektivsten ist, wenn Führungskräften ein geschützter Raum für Reflexion geboten wird, in dem sie nachdenken, sich vernetzen und gemeinsam lernen können. Gleichzeitig wurden wesentliche Hindernisse für ein nachhaltiges Engagement aufgezeigt, insbesondere Burnout und Zeitmangel. Das Programm verdeutlichte zudem die anhaltende „Kultur der Aufopferung“ im Sektor und unterstrich die Notwendigkeit, Ausgewogenheit, das Setzen von Grenzen und Wohlbefinden aktiv als Kernbestandteile effektiver Führung zu fördern.
